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Zamasu

Aus DragonballWiki
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Begriffswechsel.jpg Anmerkung: Dies ist ein Meta-Artikel über den Charakter Zamasu. Dazu passende Sub-Artikel sind zu finden unter Goku Black und Fusion Zamasu.


Kaioshin
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Namen
Name Zamasu
Japanischer Name ザマス
Daten
Geschlecht geschlechtslos
Spezies Shin-jin
Herkunft Planet Kaishin
Wohnort Die heilige Welt der Kaioshin (außerhalb des 10. Universums)
Zugehörigkeit
Rang ● Kaio des Nordens vom 10. Universum
- Anime: ehemalig,
- Manga: bestehend
[1]
● Kaioshin des 10. Universums (Anime)
Tätigkeit Kaio
Anime: ehemalig,
Manga: bestehend

Kaioshin (Anime)
Familie/Zugehörigkeit ● Der jeweils andere Zamasu (verbündeter Zeitklon),
Gowasu (ehemaliger Lehrmeister)
Synchronisation
Deutscher Sprecher keiner
Japanischer Seiyuu Shin-ichiro Miki
Auftritt
Zu finden in Anime / Manga
Im Manga (DBS) Band 3, Kapitel 016
Im Anime (DBS) DBS - Episode 052


Zamasu (jap. ザマス, Zamasu) ist ein Kaioshin aus dem zehnten Universum und stellt in der alternativen Zeitebene von Trunks in Form von zwei Entitäten den, bzw. die Hauptantagonisten während des Zamasu-Arcs dar. Mittels der Super Dragon Balls konnte er - je nach Version - Unsterblichkeit erlangen oder mit Son Goku Körper tauschen und sich mit seiner neuen Hülle "Goku Black" nennen. Beide verbündeten sich, da sie gemeinsam das Ziel verfolgen, die Menschheit auszurotten. Dieses Vorhaben bezeichnen sie als "Null-Sterblichen-Plan".

Der Charakter "Zamasu" wird wie einige andere in der Serie, ähnlich wie auch Trunks, von mehreren Entitäten verkörpert. So finden sich in der Geschichte von Dragon Ball Super zwei Kaioshin-Anwärter aus Universum 10 wieder: Der durch ein Bootstrap-Paradox entstandene Goku Black, welcher Zamasu aus einer Kopie der Zeitlinie der Helden ist, in welcher Zamasu nicht vernichtet werden konnte und Zamasu aus der postapokalyptischen alternativen Zeit, aus welcher der Trunks stammt, der Son Goku vor seiner Herzkrankheit rettete. Im Verlauf der Geschichte kommt ein weiterer Zamasu vor: Deren Fusion, nachdem sie Ihre eigene Existenz aufgeben und eine neue Gottheit Zamasu mithilfe der Potaras erschaffen.

Erscheinung

Die Liebe eines Mannes zu sich selbst

In seiner originalen Gestalt ist Zamasu ein hellgrünhäutiger, jung aussehender Shinjin mit männlichem, bzw. beinahe androgynem Erscheingsbild. Er hat einen langen, weißen Irokesen, dessen Strähnen ihm ins Gesicht hinunterhängen und eine graue Regenbogenhaut. Normal wie Shinjin und ihre Gehilfen trägt auch Zamasu Ohrringe, wobei seine normalen Ohrringe keine Potaras sind. Sein Gewand ist tradionell im Stil der Kaioshin; so handelt es sich um einen ärmellosen, schwarzen Mantel mit gelben Rändern und einer hellblauen Shärpe. Wie auch in seiner Goku Black-Gestalt trägt er eine weite Hose, jedoch blau, mit weißen Stiefeln. Sein Kragenhemd ist purpur. An sich soll er einen sehr würdevollen Charakter darstellen, was nur mehr zu seinem selbstverliebten Dasein passt. So gab auch Autor Akira Toriyama seinem Nachfolger Toyotarou die Anweisung, Zamasu mit Würde zu zeichnen.

Die Form der anderen Gestalten, welche Zamasu annimmt, bzw. welche das Resultat Zamasus sind, wird in ihren entsprechenden Artikeln näher beschrieben.

Persönlichkeit

Tee: Die Reflexion der Seele

Zamasu ist ein sehr skeptischer und narzisstischer Charakter. Die Selbstverliebtheit des unsterblichen Zamasu ist sogar noch größer, so dass sich der andere Zamasu, Black, etwas wundert, dass es Zamasu egal ist, wenn ihm niemand zuhört. Das Ego des Shinjin ist extrem groß und seine Ansichten sind Teil eines absolut starren Selbstkonzeptes. Zwar respektiert er zwar seinen Meister Gowasu, doch auch diese respektvolle Seite wird kleiner, je weniger er die Lehren des Kaioshin akzeptiert. Er kann es nicht verstehen, was sein Meister ihm über Gut, Böse und Gerechtigkeit lehren, denn das, was er selbst dazu denkt, steht in zu großem Widerspruch dazu, angefangen damit, dass er die Meinung vertritt, man solle lieber gleich Handeln, um das was seiner Sichtweise nach Probleme bereitet, auszumerzen. Weiterhin ist Zamasu eine überaus vorsichtige und intelligente Person. Verräterisch wie er ist, ist er dazu in der Lage, im Verborgenen zu planen - auch wenn seine extreme Sichtweise doch sehr hervorsticht, ist seine Maskerade gut genug, andere von außen zu überzeugen.

Letztendlich allerdings ist Zamasus Intoleranz so herausragend, dass er mit seinem enormen Gott-Komplex alles was er als Beleidigung ansieht - was für ihn fehlerhaft erscheint - konsequent tötet oder zerstört. Still und stilvoll wie er ist, genießt er seinen Tee, sei es mit Gowasu oder auch mit seinem Doppelgänger, was ihm einen mehr als nur destruktiven Charakter, sondern zu einer Person mit Sinn für andere, zu genießende Dinge macht und weiterhin die Gefahr, die er verkörpert, überzeichnet. Seine Arroganz und seine Ansichten können aber von seiner Vorsicht nicht mehr zurückgehalten werden, je mehr er in seinen Größenwahn verfällt und seine Überlegenheit genießt. Umso wütender wird er auch, je mehr er mit anderen Ansichten konfrontiert wird, bis hin zum vollständigen Verlust des Rationalen, wie es für viele Bösewichte der Fall ist. Gowasu erwähnt auch, dass sich Zamasus Tee verändert, was an seinem mentalen Zwist liegt.

Geschichte

Dragon Ball Super

Zamasu Saga

→ siehe Artikel: Zamasu Saga

Der künftige Black - genervt von Gokus Kampfesbitte

Als Kaio des zehnten Universums wurde Zamasu von Gowasu, dem Kaioshin des zehnten Universums auf seine eigene göttliche Rolle als zukünftiger Kaioshin vorbereitet. Gowasu machte ihn mit den verschiedenen Lebensweisen der Sterblichen vertraut, zeigte ihm sogar mithilfe eines Zeitrings, wie eine sich gerade entwickelnde Spezies verhielt. Zamasu jedoch war nicht in der Lage den Sinn hinter solch scheinbar fehlbaren Kreaturen wie den Sterblichen zu verstehen. Seiner Meinung nach sollte anstelle den Kreaturen die Chance zu geben, zu lernen und sich zu entwickeln, jenen fehlerhaften Wesenheiten gleich der Garaus gemacht werden. Gowasu, schockiert von der Sichtweise des Kaios erhoffte sich, dass Zamasu mit der Zeit noch seine Sichtweise ändern möge.

Nachdem Zamasu von Son Gokus erstaunlichen Fähigkeiten erfuhr (im Anime durch einen Kampf, im Manga durch den Kaioshin des Ostens aus Universum 7), verfinsterte sich sein Gemüt noch mehr. Die Gefahren durch Sterbliche seien nicht zu dulden, wie er weiterhin meinte. Tatsächlich geschah dies, als Trunks Goku und die anderen warnte, dass seine Zeit von Black attackiert wurde. So reisten Goku, Beerus und Whis ins zehnte Universum, um sich Zamasu, welcher eine ähnliche Präsenz wie Black zu haben schien, anzusehen.

Nach einiger Zeit, einem Gespräch mit dem allwissenden Zuno über Goku, die Dragon Balls und einem weiteren Treffen mit Goku, machte Zamasu seinen Ausbilder Gowasu Glauben, er habe sich geändert.[2] Tatsächlich hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits geplant, Gowasu zu töten. Goku, Beerus und Whis beobachteten das Ganze aus der Ferne und nutzten Whis eigene, etwas paradoxe, zeitenauslöschende Macht, um die Geschehnisse an den Punkt zurückzusetzen, bevor Gowasu getötet wurde, um Zamasu aufzuhalten. Auf diese Weise konnte Beerus eingreifen und mit dem Tode bestrafen.

Entgegen ihrer Annahme, dass mit dieser Handlung die Existenz Blacks (bzw. unter Annahme der anderen damals der andere, unsterbliche Zamasu) ausradiert wäre, existierte dieser weiter.[3] Black bediente sich einiger paradoxer Begebenheiten in Kombination mit den alternativen Zeitzweigen und dem Schutz des Zeitringes und konnte so weiterexistieren, da seine Existenz als "einstiger Zamasu der den Körper mit Goku getauscht hat" absolut unverhinderlich wurde (dies ist eine mögliche Erklärung impliziert durch Black, allerdings nur im Anime erwähnt, was die im Folgenden erwähnte Spaltung rechtfertigen könnte). Ab diesem Zeitpunkt splittete sich die Zeit ein weiteres Mal auf und es existierte die Zeit, in welcher Zamasu getötet wurde und die, in welcher Gowasu getötet wurde und aus welcher Black stammt. Schließlich hatte er sich auch den Zamasu auch Trunks Zeit zur Hilfe geholt und sich mit ihm verbündet, da niemand seine Abscheu besser verstehen könnte, als ein weiterer Zamasu. Der alternative Zamasu wünschte sich letztendlich Unsterblichkeit und sorgte für eine komplette Deaktivierung der Super Dragon Balls in Trunks Zeit. Danach begannen sie, die Götter auszulöschen und sich Trunks und den anderen in den Weg zu stellen.[4]

Ein Wesentlicher Bestandteil von Zamasus Hass besteht aus dem paradoxen Grund, dass Trunks durch sein Eingreifen in die Geschehnisse durch seine Zeitmaschine, als klar sündigender und gefährlicher Sterblicher gilt.

Selbst als sie sich gemeinsam den Saiyajins stellen und Black Vegeta und Goku mit seinen Fähigkeiten gut in Schach hält, halten sie ungemein zusammen. Da Goku die Mafuba lernt und Trunks dafür extra einen Krug den sie mitbringen, repariert, kann der alternative Zamasu schließlich von Trunks mit einem schnellstens erlernten Mafuuba gefangen werden. Leider misslingt dies aufgrund des fehlenden Talismans.

Damit endet die Zusammenarbeit der einzelnen Ichs des Charakters Zamasu.

Die Einzel-Entitäten "Zamasu" vereinen sich schließlich zu einer neuen Zamasu-Entität, welche Eigenschaften von Zamasu und Gokus Körper annimmt.[5]

→ siehe Artikel: Fusion Zamasu

Um glücklich weiterleben zu können, finden sich Trunks und Mai letztendlich in einer neuen Zeitebene wieder, in welcher sie sich nicht vor Zamasu fürchten zu brauchen und dieser rechtzeitig besiegt wird.

Zamasu potenziert

Das teuflische Göttergespann

Es gibt in der Geschichte mehrere Zamasus - vier davon sind relevant. Einige spezifische sind in ihrem entsprechenden Artikel behandelt:

  • Goku Black - ein deutlich hervorstechender Zamasu. Er sieht anders aus, weil er sich Son Gokus Körper aneignete. Seine Existenz verdankt er der Zeitenmanipulation, welche im Abschnitt "Zamasus Zeitbaumschleife" behandelt wird. Er ist in vielen Belangen der wohl wichtigste aller Zamasus.
Die alternative Gottheit
  • Trunks-Zeit-Zamasu (Zukunfts-Zamasu) - der Verbündete von Goku Black. Er selbst tötete Gowasu nicht, war allerdings dennoch bereits ein sehr arroganter und sterblichenverachtender Kaio. Nachdem sein alternatives Ich ihn aufsuchte, machte er mit diesem gemeinsame Sache. Besonders herausragend für diesen Charakter ist, dass er unsterblich ist und dass sein Narzissmus noch eine Spur größer zu sein scheint, als der seines Partners.
  • Fusion Zamasu - die ultimative Fusion zwischen Black und dem alternativen Zamasu aus Trunks Zeit, dessen Macht seinesgleichen sucht. Er ist selbst Vegetto ebenbürtig, doch seine ehemaligen Bestandteile bedeuten seine größte Macht, als auch seine größte Schwachstelle. Einzig und alleine Zen-Oh ist mächtig genug für ihn.
  • Zamasu auf der Zeitlinie, in welcher Goku und die anderen weiterleben - er ist das Gegenstück zu Black und ebenso wie Black immer entstand, was er der Aufspaltung innerhalb der Schleife verdankte, starb dieser Zamasu auch immer.
  • Bevor Trunks und Mai ihre neue Heimatzeit aufsuchten, wurde ein Zamasu dieser Zeit (und im Endeffekt damit auch ein Black) erwähnt. Damit werden mehr oder weniger auch ein fünfter und sechster Zamasu angedeutet.

Zamasus Zeitbaumschleife

Es gibt im Anime keine separat existierende Zeitlinie, in welcher Zamasu zu Black wurde und welche alles in Gang setzte.

Um seinen Plan unverhinderlich zu machen, bediente sich Black des Rings der Zeit, welcher ihn vor allen göttlichen Interferenzen schützte (das Tragen des Rings verhindert, dass Aktionen aus der Vergangenheit ihm etwas anhaben könnten, allerdings macht dies nur Sinn im Kontext der weiter unten beschriebenen Begebenheiten und nicht etwa, wenn es gelungen wäre eine Zeit tatsächlich zu überschreiben, sofern man alle gegebenen Informationen betrachtet). Trunks, Goku und Beerus waren nicht wegzudenken für diesen Plan, denn die Zeitschleife hatte sie immer mitinbegriffen:

Die Ironie seiner Zeitreise ...

Trunks reiste in die Zeit zurück, da Black bereits existierte, da dieser aufgrund der erfolgreichen Zeitschleife entstanden war. Dadurch dass Goku schließlich Zamasu sehen wollte, suchte der Held den Kaioshin-Anwärter in Universum 10 auf. Er bekämpfte ihn und ließ damit seinen Groll wachsen. Zamasu plante schließlich, Gowasu zu erledigen und tat dies auch. Allerdings nutzte Whis seine zeitenmanipulierende Fähigkeit und verhinderte dies.

Das Huhn und das Ei: Was passiert ist, soll wieder geschehen

Nun war Beerus an der Reihe, Zamasu davon abzuhalten, Goku zu erledigen: Er löschte Zamasu aus. Laut Beerus sollte seine eigene Macht Priorität über die kausalen Abläufe der Sterblichen haben, da ein Gott eine anderen tötete. Allerdings war ihm nicht bewusst, dass er bereits von Anfang an in Zamasus Zeitschleifen- und Zeitzweigen-Kombination involviert war. Auch der Zeitring spielte eine wesentliche Rolle. Da Black bereits in der Zukunft existierte, beschützte der Ring ihn. Um seine Existenz zu gewährleisten, sorgte der Ring dafür, dass Zamasu nicht einfach nur ausgelöscht werden würde und damit alles im Lot gewesen wäre durch das Umschreiben der Zeit (eigentlich wäre das ein unmögliches Konsistenz-Paradoxon, aber Beerus ignoriert das wohl), spaltete der Ring in Wahrheit die Zeitlinie auf. So existierte eine Zeit in welcher Zamasu starb und eine Zeit, in der er es überlebte und zu Black wurde. Darum sind zwei, bzw. sogar drei Zeitlinien wichtig: Trunks Zeitlinie und Son Gokus Zeitlinie, welche schließlich in zwei Linien gabelt. Eigentlich wird mit dem Ende der Saga enthüllt, dass selbst die Trunks-Zeit noch eine weitere Abspaltung hat, bei welcher Trunks und Mai schließlich auch in Frieden leben können, doch diese ist für die Erläuterung von Zamasus Plan nicht von Nöten.

Es wird zwar nicht direkt erwähnt, was der überlebende Zamasu unmittelbar danach auf der manipulierten Zeitlinie, welche Blacks Existenz garantiert, macht, aber später entledigte er sich schließlich Gowasus, nahm den Zeitring, stahl Gokus Körper und wurde letztendlich zu Black. Er reiste zu Trunks, verbündete sich mit dem alternativen Zamasu und terrorisierte die Zukunft, so dass Trunks in die Vergangenheit reiste. Damit war das "Bootstrap-Paradoxon", ein seine eigene Existenz wahrender Kreislauf, komplett.

Die schützende Macht des göttlichen Rings
  • Trunks, welcher Black bekämpft hat, kommt stets bei Son Goku an (nachvollziehbar durch das Ausbleiben einer Spaltung/eines Zeitrings)
  • Zamasu erfährt von Son Goku, sein Hass wächst und er will Gowasu töten
  • Beerus zerstört Zamasu
    • Black existiert bereits mit einem Zeitring in der Zukunft und dieser gewährleistet sein Dasein (bewiesen durch Blacks Worte)
      • Die Zeitlinie wird als Schutzanomalie stets zu Blacks Schutz aufgespalten
  • Zamasu (Black) tötet Gowasu, holt sich den Zeitring und wünscht sich Son Gokus Körper, dann tötet er ihn
  • Zamasu reist in Trunks Zeit, verbündet sich mit dem alternativen Zamasu und terrorisiert die Zeit
  • Trunks reist in die Zeit zurück
Die Zamasu-Zeitbaum-Schleife[6]

Aufgrund dieser in sich geschlossenen, kausal logischen Zeitschleife ohne Anfang und Ende, gibt es keine Zeit, in welcher Trunks nicht angekommen ist und die Kausalitäts-Kette nicht eingeleitet wurde, in welcher Beerus Zamasu konfrontierte. Trunks kam immer an, weil Black existierte. Dies führte schließlich dazu, dass Beerus Zamasu auslöschen wollte. Dadurch wurde die Zeit zu Blacks Schutz aufgespalten und manipuliert, um aus einem Strang zwei zu machen, Black entstehen könnte und das Ganze schließlich wieder von vorne beginnen könnte.

Ein weiterer, schon im Grunde eigener Bestandteil der paradoxen Handlung ist, dass Trunks erste Zeitreise um Goku vor seiner Krankheit zu retten, Zamasu stark beeinflusst hat. Damit hatte die Zamasu-Entität welche zu Black wurde, stets das Schicksal zu entstehen, da Trunks auf dieser Zeitlinie immer ankommen sollte. Der alternative Zamasu hat zwar nicht wirklich genau denselben Grund, da Trunks damals nicht ankam um Goku zu retten, aber schlußendlich hatte auch er den Hass auf die Sterblichen und erfuhr natürlich auch von Trunks Zeitreisen, welche als Sünde gelten, Zamasu beeinflussen und sogar Zeitringe durch das Abspalten der Realitäten erschaffen.

Die Spaltung durch den Beerus-Augenblick wird sowohl im Anime, als auch auf der offiziellen Darstellung des Zeitbaumes belegt. Das offizielle Diagramm erwähnt gleich zu Beginn Trunks Rolle, was allerdings missverständlich ausgedrückt ist, denn nicht sein Ankommen sorgt für die Aufspaltung sondern sein Ankommen führt zur Kette der Ereignisse, die schließlich Beerus Eingreifen herbeiführen, wodurch die Spaltung geschieht - alles innerhalb der erwähnten Zeitschleife.

Zusammenfassend bedeutet dies:

  • Weshalb Blacks Erklärung des Zeitrings nicht bedeutet, dass die Zeit überschrieben wurde, er aber nicht:

Es ist bekannt, dass die Zeit sich aufgespalten hat. Wenn sie sich aufgespalten hat, kann die Zeit nicht überschrieben worden sein. Der Umkehrschluss ist daher auch, dass Blacks Erklärung, dass ihm durch den Ring nichts passieren kann, nicht etwa eine Überschreibung egal war, sondern dass die Zeit sich zu seinem Schutz aufgespalten hat - wäre es anders gemeint, hätte die Zeit überschrieben werden müssen, was allerdings nicht der Fall ist.

  • Weshalb Trunks immer zurückgekommen ist und daher immer an Blacks Existenz beteiligt war:

Trunks Ankunft hat keinerlei Zeitspaltung verursacht. Dies bedeutet im Umkehrschluss, er kam immer an und es führte immer zu den Begebenheiten, die man aus der Arc kennt.

Blacks Existenz wird dadurch gerechtfertigt und gewährleistet, weil innerhalb des Bootstrap-Paradoxes die Zeitebene von der er kommt dadurch existiert, weil ihre bereits vorhandene Existenz (und damit auch Blacks) geschützt werden muss. Diese wiederum existiert, weil sie sich bereits genau dadurch geschützt hat, et cetera. Ein Zeitkreislauf, welcher konsistent ohne tatsächliche interne Widersprüche funktioniert, doch paradox erscheint, da es, wie in solchen Paradoxa üblich, von seinen eigenen Handlungen abhängig ist. Ergo: Black kann nur dadurch zustandekommen, weil seine bereits vorhandene Existenz Tatsache ist, da sie zustandekam, weil sie bereits Tatsache war, usw.: Ein perfekter Kreis.

Manga-Unterschied:

  • Die Manga-Version bedient sich eigentlich was die Begebenheiten betrifft, ebenfalls der Zeitschleife, allerdings ist es dezenter. Der alternative Zamasu bemerkt einen neuen Ring im Handlungsverlauf kurz nachdem Beerus den Zamasu aus Gokus Zeit tötete. Damit ist mit der Aufspaltung klar, dass Black ebenfalls von der Zeit kommt, welche Trunks Ankommen erforderte (denn wenn Black ein Zamasu aus einer noch früher aufgespalteten Zeit, in welcher Trunks nicht ankam, wäre, müsste sowohl ein Ring mehr da sein, als auch wäre die Abspaltung im Beerus-Augenblick nicht nötig gewesen) und schließlich durch Beerus zu zwei wurde: Der mit Black und der mit dem ausgelöschten Zamasu. Anders als der Anime scheint sich der Manga allerdings nicht des Rings der Zeit als "Schutz für Black vor Änderungen" zu bedienen. Damit ist es - sofern dies überhaupt ein relevanter Grund im Anime war - im Manga nicht wirklich erklärt; nur, dass das Phänomen selbst auch enthalten ist.
    • Laut einer von Toyotaro gezeichneten Time-Chart ist die "Abspaltung durch Beerus" eine neue Begebenheit. Das ist allerdings auch was die Handlungen im Manga betrifft, kausal nicht passend und daher fehlerhaft. Jene Time-Chart erklärt, dass Goku Black auf einer Zeitlinie zu dem wurde, der er letztendlich war und sie zeigt auch, dass Trunks immer ankam, denn jene Ankunft kann nicht "zuerst nicht passiert sein, letztendlich aber immer". Und dennoch wird die Abspaltung durch Beerus als erstmaliges, neues Event, anstelle eines stets geschehenden gezeigt, welches die andere Zeitlinie erzeugt. Es macht allerdings keinen Sinn laut der Abfolge, die impliziert, dass Trunks stets ankam (und Beerus eine neue Abspaltung verursacht), ebenso wie es keinen Sinn macht, dass Zamasu auf diese Weise zu Black wurde. Das Zeitenspiel in der Anime-Serie ist daher ein wenig konsistenter vorgegeben als im Manga, obwohl der Manga es passend innerhalb der Handlung handhaben könnte, denn die Zeitschleife, bei welcher Trunks immer ankommt, aber Black immer als Resultat zu Black wird, wird dadurch gerechtfertigt, dass Trunks Handeln immer zur Aufspaltung und damit zu Black führt, während dass mit der Erklärung der Manga-Time-Chart, in welcher der Beerus-Augenblick eindeutig als neu betitelt wird, nicht mehr als Rechtfertigung und endlos durchlaufende Anomalie gelten kann, welche sich einfach nur selbst schützt.


Mehr zu Zeitschleifen ist zu finden im Bereich "Trivia".

Fähigkeiten & Talente

→ siehe Artikel: Zamasus Attacken

Das Schwert eines Gottes


Zamasu ist einer der mächtigsten Shinjin, die man bislang gesehen hat. Schon zu Beginn schlug er sich wacker gegen Son Goku, auch wenn er letztendlich verlor (im Manga ist es mit dem Kampf gegen Kibito offensichtlicher, dass er sehr stark ist[7], wobei Goku auch im Anime bestätigt, dass Zamasu sehr viel mächtiger als der Kaioshin des Ostens ist). Seine alternative, unsterbliche Version hält sich auch relativ gut gegen die Helden, nachdem diese mehr Kraft benutzen, auch wenn die meiste Widerstandsfähigkeit von seiner Unsterblichkeit kommt - dennoch ist er auch im Kampf selbst nicht allzu schwach, vor allem nicht zusammen mit seinem Gegenstück Black. Blacks besondere Stärke zeigt wie mächtig eine Zamasu-Entität wirklich werden kann, denn seine göttliche Präsenz, welche Son Gokus Körper beseelt, verleiht ihm eine unbeschreibliche und mit Leichtigkeit wachsende Kraft. Weiterhin eignet er sich den Kampfstil seiner Gegner mit Leichtigkeit an.

Zamasus eigener Kampfstil erinnert von der Haltung und seinem Verhalten stark an das sehr geduldige Wing Tsun (bekannt durch Berühmtheiten wie Bruce Lee oder seinen Meister Ip Man), welches auch von Whis und teilweise von Hit verwendet wird und bei welchem man sich sehr auf die Angriffslücken der Gegner nach abgewehrten Attacken konzentriert.[8] Auch bedient er sich gerne einer Technik, bei welcher er eine Ki-Klinge formt, egal, ob es sich nun um Black oder den alternativen Zamasu handelt. Black selbst ist in der Lage, seine Klinge zu einer mächtigeren Sense zu transformieren, welche ein Energie-Portal erzeugen und damit Black-Klone erzeugen kann. Die Fusion der beiden verfügt über eine Vielzahl ungewöhnlicher Techniken. So kann er einen Heiligenschein herausbeschwören, mit welchem er einen energetischen Engel erschaffen kann, einen Feuerhagel oder beispielweise auch Blitzschläge abfeuern. Im Manga zeigt Zamasu (der normale und/oder die Fusion) auch das Talent, zu heilen, sowie Telekinese und Materialisationsfähigkeiten.

Trivia

  • Zamasus Name ist wohl eine Anlehnung an das japanische Verb "gozaimasu" und damit eine Andeutung auf Existenz, was die Bösewichte mit ihrem extremen Gottkomplex akzentuiert.
  • Zamasu ist der einzige Kaioshin von dem man weiß, dass er als vormaliger Kaio die höhere Position einnehmen soll und der durch das Anlegen der Potaras tenporär und später auch vollkommen zum Kaioshin wurde. Ansonsten werden Kaioshin als dafür geboren durch eine goldene Frucht beschrieben.
  • Viele Fans vermuten, dass Zamasu inspiriert wurde durch den Fan-Charakter Xicor, welcher neben anderen Doujinshi auch in Toyotarous Geschichte Dragon Ball AF vorkommt und einer der am meisten bekannten und beliebten Fan-Charaktere ist. Die Parallelen einer Verbindung mit Kaioshin und Son Goku, einem weißhaarigen, göttlichen Gegner und einer Versiegelungstechnik sind unverkennbar. Obwohl sehr plausibel, gibt es dafür keine tatsächliche Bestätigung.
  • Psychologisch gesehen ist es widersinnig, dass Zamasu bereit ist, zu fusionieren. Er liebt sein eigenes Dasein viel zu sehr. Und obwohl zwei Zamasu-Entitäten fusionieren und damit erneut einen Zamasu bilden, endet damit das Dasein der jeweiligen Individuen durch das Verschmelzen der Egos. Die psychologische Instanz, sprich das Leben der Person der beiden ist nicht mehr da - und damit augelöscht.
  • Ende Oktober 2016 veröffentlichte Toei eine kleine Übersicht, die verdeutlicht, dass die Saga drei Zeitlinien umfasse[9]. Diese stellt das oben beschriebene Phänomen dar, bei welchem Trunks Zeitlinie involviert ist und die reguläre Zeitlinie der Helden, welche sich schließlich durch Zamasus Schutzparadox aufspaltet, so dass schließlich aus zwei wichtigen Zweigen drei werden.
  • Zamasu ist nach Ginyu der zweite Bösewicht, der mit Son-Goku die Körper getauscht hat.
    • Da Zamasu aber nicht die Fähigkeit besitzt, die Körper mit einem anderen zu tauschen, so wie es Ginyu konnte, geschah der Körpertausch zwischen ihm und Son-Goku durch die Super Dragon Balls.
      • Der Alternative Zamasu ist außerdem der zweite Bösewicht in der Franchise, der es schaffte, unsterblich zu werden nach Garlic Jr.. Sie beide konnten nicht besiegt werden, weshalb man in beiden Fällen versucht hat, mit Versiegelung zu gewinnen: In Garlic Jr.'s Falls durch seine eigene Dead Zone und in Zamasus durch Meister Mutaitos Mafuba.
  • Aufgrund diverser Inkonsistenzen und der Tatsache dass man in Dragon Ball Super diverse Zeitkonzepte vermischt hat und Zusatzregeln hinzugeholt hat, wie etwa dass der Zeitring etwas verhindern kann und auch andere kausal unlogische Begebenheiten, ist Zamasus Zeitenspiel nicht ganz eindeutig, was mit unter auch an mangelnden Details liegt, was zu mehreren Möglichkeiten führt, daher ist nur eine anhand der vorgegebenen Infos passendste Erklärung möglich anstelle einer absolut klaren und vollständigen.
  • Ein Bootstrap-Paradox (buchstäblich "Stiefelriemen-Paradox" um anzudeuten, dass sich jemand selbst am Stiefelriemen nach oben zieht) ist ein Paradox welches dafür sorgt dass die Wirkung seine Ursache ist. Ein Beispiel dafür ist das beliebte Rollenspiel "Chrono Trigger", für welches Akira Toriyama als Character Designer mitwirkte. Darin wurde der Charakter Janus in die Zukunft geworfen während sein eigenes Zukunfts-Ich in verhüllter Form in der Vergangenheit seine Mutter beratschlagte. Schließlich katapultierte er sich später wieder nach einem Kampf versehentlich in die Vergangenheit, wo er in verhüllter Gestalt seine Mutter beratschlagte und sein Vergangenheits-Ich im Laufe der Ereignisse durch die Zeit geworfen wird. Seine Versuche, etwas zu beeinflussen sorgen dafür, dass das in Gang gesetzt wird, was bereits geschah (es handelt sich um eine Zeitschleife).
  • Ein Bootstrap-Paradox ist nicht gleichbedeutend mit einem Paradox, bei welchem man den Grund für die Veränderung auslöscht und damit alles was letztendlich dazu geführt hat: Dies wäre ein "Großvater-Paradoxon"; ein Großvater-Paradoxon ist kausal gesehen unmöglich (im Endeffekt vergleichbar mit Whis Fähigkeit). Ein Bootstrap-Paradox ist kausal in sich konsistent und nutzt einen geschlossenen Kreislauf - es macht Sinn, daher ist die Annahme, dass die reine Schleife an sich (ohne Betrachtung zusätzlicher Elemente) unlogisch ist und zu Logiklöchern führt, ein populärer Irrglaube - anders als alternative Zeitlinien, welche tatsächlich kausale Probleme mit sich bringen, da die Frage nach ihrer Herkunft in Bezug auf die Spaltungsgründe zu einem kausal endlosen Regress führt - etwas, was bei Zeitschleifen gar nicht möglich ist, da die Annahme eines "notwendigen oder anderen Anfangs" von vorneherein aufgrund des Konzepts eines ewigen Kreislaufs ausgeblendet werden muss, da es sich erübrigt: Die Ursache aufgrund der Tatsache, dass es schon ewig oft zuvor passiert ist, ohne tatsächlich ein allererstes Mal zu haben ist durchaus als Grund annehmbar - anders wäre es, wenn man wirklich davon ausgehen müsste, dass ein erstes Mal existiert, aber dies ist bei einem endlosen Kreislauf nicht der Fall, darum sollte dieser zu einem Trugschluss führende Gedanke schnell verworfen werden, um die Legitimität des Kreislaufs nachvollziehen zu können - es nicht zu beachten, würde bedeuten, die Situation im Kontext des ewig laufenden Kreises nicht zu beachten.
    • Technisch gesehen ist das Zeitenspiel Zamasus genauso wie viele andere Begebenheiten in Geschichten ein Vorherbestimmungs-Paradoxon. Dieses Paradox wird oftmals von einem Bootstrap-Paradox unterschieden, da es sich meist auf Personen, welche Begebenheiten einleiten, beziehen. Tatsächlich ist solch ein Paradoxon allerdings nichts anderes als eine spezifische Form eines Bootstrap-Paradoxons, denn auch die Begebenheiten sind von sich selbst abhängig und sind im Sinne der Zeit aus nichts anderem heraus entstanden oder ausgelöst worden, als seinem eigenen Einfluss.
    • Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Zeitschleife nur eine Zeitschleife ist, weil Zamasu Son Goku bekämpft. Die Zeitschleife ist durch Trunks Reise in die Vergangenheit möglich. Alles weitere ist zwar auch immer passiert innerhalb der Schleife, aber Trunks sich immer wiederholende Reise ist der Grund, warum das überhaupt gehen kann. Begebenheiten wie Son Gokus Treffen mit Zamasu sind lediglich Faktoren, welche das Ganze noch ausschmücken.
  • Viele Fanfragen bezüglich Zamasu und die Ungewissheit seines Zeitenspiels befassen sich mit dem Unglauben, dass sich eine Zeitlinie innerhalb einer Schleife aufspalte könne - da alles geschehen würde, wie es immer geschehen ist. Tatsächlich ist der Gedanke, dass auch innerhalb einer Zeitschleife die Zeit immer aufgespalten wurde, legitim: Es ist nicht anders zu handhaben als der Gedanke einer Aufspaltung von Zeitlinien außerhalb einer Zeitschleife, denn auch bei jenen ohne Schleife ergibt sich die Problematik, dass im Endeffekt jede Handlung, egal wie oft man die Vergangenheit betrachtet, zu jenem Ergebnis führt und damit seine Existenz überhaupt erst damit stattfinden kann - würde es einen Grund geben, warum es anders wäre, wäre dieser Grund bereits der Moment der Aufspaltung, doch dann ließe sich wieder die Frage stellen, warum dieser andere Grund existierte, was zurückzuführen wäre auf eine andere, vorherige Differenz, welche wiederum schon eher der Grund für eine Spaltung sein müsste und nicht erst ein späteres Event und dies ließe sich praktisch endlos oft in noch kleinere Stücke rückwärts aufteilen. Nicht weniger, sofern das Konzept von alternativen Zeitlinien - ein wie oben bereits erwähnt, in sich ebenfalls problematisches Konzept - akzeptiert wird, könnte es durchaus in der ein oder anderen Form selbst in einer Schleife vorhanden sein. In Dragon Ball erübrigt sich das Ganze allerdings unter Umständen, da der Zeitring evtl. eine Rolle spielt und damit sowieso ein wenig mit neuer Regelung geschummelt werden kann. Zeitschleifen und alternative Zeitlinien unter einen Hut zu bringen, sollte daher weniger Kopfzerbrechen bereiten und voll und ganz auf die Unterhaltung fokussiert werden.

Referenzen

  1. Dragon Ball Super: Kapitel 016, S.32
  2. Dragon Ball Super - Episode 058
  3. Dragon Ball Super - Episode 060
  4. Dragon Ball Super - Episode 061
  5. Dragon Ball Super - Episode 064
  6. Die Zamasu-Zeitbaum-Schleife Übersetzung von Todd Blankenship-@Herms98, Abgerufen am 21. Dezember 2016.
  7. Dragon Ball Super: Kapitel 016
  8. Dragon Ball Super - Episode 053
  9. Toeis Zeitlinien-Übersicht (japanisch) toei-anim.co.jp. Abgerufen am 04. November 2016.