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Weraffe

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Weraffe
Weraffe11Gohans.png

Anime ◄► Manga

Name
Deutsch: Weraffe[1]
Japanisch: (大猿, Ōzaru)
-dt. Großer Affe
Weitere: ■ Große Affen-Transformation (大猿化, Ōzaruka)[2][3][4]
■ Monsteraffe[5]
■ Riesenaffe[6]
■ Wehraffe[7]
Englisch: Great Ape
Allgemeines
Kampfkraft: ■ Kampfkraft x10[8]
■ Son-Goku (100)[9]
■ Vegeta (zwischen 40.000 und 180.000)[8][10]
■ Son-Gohan (100.000)[11]
Anwender: Son-Goku
Vegeta
Son-Gohan
Bardock
Seripa
Tooma
■ Alle Saiyajin mit einem Affenschwanz
Anwendungen:

Ur-Saiyajin:

  • gegen die Tsufurujin

Son-Goku:

  • gegen Großvater Son-Gohan (unbeabsichtigt getötet)
  • Im Schloss von Prinz Pilaf
  • gegen Jackie Chun, alias Muten-Roshi (21. Tenkaichi Budokai)

Son-Gohan:

  • Im Training mit Piccolo
  • gegen Vegeta

Vegeta:

  • gegen Son-Goku
Daten
Typ: Fähigkeit
Klasse: Transformation
Farbe/n:       &      
Technik/en
Abgeleitete Technik/en: Goldener Riesenaffe (Anime-Only)
Liste der Sayajin-Stufen
Debüt
Manga: Band 02, DB: Kapitel 021
Anime: DB - Episode 012
DBZ - Episode 155
Videospiel: Dragon Ball 3: Gokuden
Film: DB Movie #2


Der Weraffe (jap. 大猿, Ōzaru, lit. Großer Affe), auch als die "Große Affen-Transformation" (大猿化, Ōzaruka), der "Monsteraffe" oder der "Riesenaffe" bezeichnet, ist ein affenähnliches Wesen, in welches sich die Saiyajin verwandeln können, um ihre Kampfkraft zu erhöhen.

Erscheinungsbild

Voraussetzungen

Vegeta als Weraffe

Um sich überhaupt in einen Weraffen verwandeln zu können, muss der Anwender einige Voraussetzungen erfüllen. Zumal muss der Saiyajin einen intakten Schwanz haben, ohne diesen wär eine Verwandlung nicht möglich. Außerdem können die Saiyajin diesen Status nur erreichen, wenn sie den Vollmond oder einen ähnlichen Himmelskörper mit einer Lichtintensität von "17.000.000" Xenon sehen.[12] Die Lichtintensität spielt die wichtigste Rolle bei der Transformation, denn falls der Mond von Wolken abgedeckt wäre, würde die Verwandlung nicht gelingen. Einige Saiyajin, darunter auch Vegeta, sind in der Lage sich auch ohne die Lichtintensität des Mondes in einem Weraffen zu verwandeln. Dafür nutzen sie eine spezielle Technik, die sich Power Ball nennt. Durch die Vermischung dieses Power Balls mit dem Sauerstoff des Planeten, entsteht ein künstlicher "Mini-Vollmond" mit einer Lichtstärke von über 17.000.000 Xenon.[12] Durch das Aufbringen der großen Mengen Energie, ist die Technik mit hohem Kraftverbauch verbunden.


Merkmale

Wenn sich ein Saiyajin in einen Weraffen verwandelt, verliert er in dieser Gestalt nicht nur die Kontrolle über seinen Körper, sondern auch sämtliche Charaktereigenschaften. Der Anwender wird unkontrollierbar und zerstört alles, was sich ihm in den Weg stellt. Als sich der junge Son-Goku das erste Mal bei Vollmond verwandelte, brachte er unabsichtlich seinen Großvater Son-Gohan um. Nachdem er sich wieder zurück transformiert hatte, wusste er überhaupt nicht mehr, was er angerichtet hatte.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie beispielsweise Vegeta, welcher den Weraffen-Zustand vollkommen unter Kontrolle hat. Der Grund dafür ist vermutlich ein intensives, jahrelanges Training. Jedoch ist dies nicht die einzige Ausnahme, denn auch Son-Gohan konnte im Weraffen-Modus im Kampf gegen Vegeta auf die Anweisungen seines Vaters reagieren, und griff auf dem Befehl hin Vegeta an.

Der Weraffen-Status kann durch mehrere Möglichkeiten aufgehoben werden, entweder wenn der Vollmond untergegangen ist, wenn der Vollmond vernichtet wird oder wenn dem Weraffen der Schwanz abgeschnitten wird

Stärke und Fähigkeiten

→ siehe Hauptartikel: Mundstrahl
→ siehe Hauptartikel: Powerball

Bei dieser Transformation verzehnfacht sich die ursprüngliche Kraft des Anwenders. Im Laufe der Dragon Ball-Geschichte sind grundlegende Veränderungen in diesem Modus erkennbar. So zerstört der Weraffe in Dragon Ball alles, was sich ihm in den Weg stellt und hat hier auch noch keine besonderen Fähigkeiten, wie es in Dragon Ball Z oder in Dragon Ball GT der Fall ist. In Dragon Ball Z ist es dem Weraffen möglich Energiestrahlen mit dem Mund abzufeuern, diese Technik nennt sich Mundstrahl. Außerdem zeigt Vegeta im Kampf gegen Son-Goku, dass die Transformation in einen Weraffen kontrollierbar ist. Dies können aber laut Vegeta nur die hochrangigen Krieger der Saiyajin. In Dragon Ball GT ist die erweiterte Form des Weraffen, der goldene Weraffe, in der Lage Feuer zu spucken, was mit dem Mundstrahl vergleichbar ist.

Anwendungen

Hier werden alle Anwendungsbeispiele dieser Transformation aufgelistet und beschrieben:

Vergangenheit

Ur-Saiyajin - Im Krieg gegen die Tsufurujin (Jahr 720-730)

Als die Ur-Saiyajin des 7. Universums auf dem Planeten landeten, auf welchem die Tsufurujin lebten, kam es zu einer Koexistenz, denn die Tsufurujin erlaubten den Saiyaijn den Planeten zu besiedeln, jedoch mussten sich diese mit Höhlen zufrieden geben. Dies ließen sich die Saiyaijin irgendwann nicht mehr gefallen und griffen die Tsufurujin bei Vollmond an. Durch die besondere Eigenschaft der Saiyajin, sich bei Vollmond in Weraffen zu verwandeln, konnten diese die Tsufurujin ohne weitere Probleme überwältigen und sich den Planeten allein aneignen.[13]

Son-Goku - Als Baby gegen Großvater Son-Gohan

Als Son-Goku noch ein Baby war und bei seinem Adoptivgroßvater Son-Gohan lebte, verwandelte er sich eines Tages bei Vollmond in einem Weraffen. Dabei tötete der junge Saiyajin unabsichtlich seinen Großvater. Nachdem sich Son-Goku wieder zurücktransformierte, wusste er überhaupt nicht mehr, was er angerichtet hatte.


Dragon Ball

Son-Goku - Im Schloss von Pilaf

Son-Gokus erste Transformation in einen Weraffen ereignete sich, als er von Pilaf mit seinen Freunden Bulma und Yamchu in eine Kammer eingesperrt wurde. Plötzlich verwandelte sich Son-Goku in einem Weraffen und zerstörte die ganze Burg von Prinz Pilaw. Jedoch fing Goku an, Yamchu und Bulma anzugreifen. Yamchu kam zu dem Entschluss, ihm den Schwanz abzuschneiden, damit Goku durch den Schmerz seine Kraft verliert. Dies war dann auch der Fall und Son-Goku transformierte sich zurück in seine normale Form.

Son-Goku - Beim 21. Tenkaichi Budokai

Son-Goku transformierte sich auch beim 21. Tenkaichi Budokai in den Weraffen-Status, sein Schwanz, welchen Yamchu ihm abgeschnitten hatte, wuchs wieder nach. Jedoch hatte Muten-Roshi den Mond mit seinem Kamehameha zerstört, wodurch sich Son-Goku auch zurückverwandelt hatte.


Dragon Ball Z

Son-Gohan - Im Training mit Piccolo

Son-Gohans erste Transformation in einem Weraffen, ereignete sich im Freien. Er wurde von seinem Trainer Piccolo ausgesetzt, doch als es Vollmond war, verwandelt sich Kakarotts Sohn in einen Weraffen. Er vernichtete die ganze Umgebung und benutzte den Mundstrahl, um die ganze Landschaft zu zerstören. Als Piccolo die große Zerstörungskraft des Weraffen sah, zertörte dieser aus Vorkehrungsmaßnahmen sofort den Mond und schnitt den Schwanz von Son-Gohan ab.

Vegeta - Im Kampf gegen Son-Goku

Als Son-Goku durch die Kaio-Ken-Technik im Kampf gegen Vegeta die Überhand gewann, blieb Vegeta keine andere Möglichkeit, als die Transformation in einem Weraffen. Um sich transformieren zu können, benutzte Vegeta eine besondere Technik, den Powerball. Durch den kugelförmigen Energieball, der aussieht wie ein "Minimond", besitzt eine so hohe Lichtintensität, wie auch der echte Mond. Nach dieser Transformation verzehnfacht sich die Kampfkraft Vegetas von 18.000 auf 180.000. Als Vegeta kurz davor stand Son-Goku zu töten, schnitt Yajirobi seinen Schwanz ab, wodurch der Modus sofort aufgelöst wurde.

Son-Gohan - Im Kampf gegen Vegeta

Im gleichen Kampf verwandelte sich auch Son-Gohan in einem Weraffen, denn sein Schwanz, welcher zuvor von Piccolo abgeschnitten worden war, wuchs wieder nach. Durch die Lichtintensität des Powerballs, welchen Vegeta zuvor nutzte um sich zu transformierte, verwandelte sich auch Gohan in den Weraffen-Status. Anfangs zerstörte dieser alles was sich ihm in den Weg stellte, doch Son-Goku schaffte es, mit mehreren Zurufen Vegeta als Ziel darzustellen. Später gelang es Vegeta mit einem Energie-Diskus den Schwanz des Weraffen zu entfernen.


DBZ-Special

Diese Informationen stammen aus Dragon Ball-Specials: Liste der Dragon Ball‑Specials

Bardock, Seripa & Tooma - Im Kampf gegen

→ siehe Hauptartikel: Dragon Ball Z TV Special 1: Son-Gokus Vater – Das Bardock Special

von Links nach Rechts: Seripa, Bardock und Tooma

......

Dragon Ball GT

Goldener Riesenaffe

Der goldene Riesenaffe

→ siehe Hauptartikel: Goldener Riesenaffe

In Dragon Ball GT existiert eine weitere Transformation des Weraffen. Ebenso kann diese Verwandlungsstufe nur von Saiyajins erreicht werden, die einen Affenschwanz haben. Son-Goku konnte sich in diesen Status transformieren, da er als Kind wieder einen Schwanz hatte. Um sich in diese Weraffen-Form zu verwandeln, müssen - wie auch beim normalen Weraffen auch - bestimmte Bedingungen erfüllt sein. So muss der Saiyajin ein bestimmtes Powerlevel besitzen. Wie auch beim normalen Weraffen kann sich der Saiyajin in diese Form nur transformieren, wenn dieser den Vollmond oder einen ähnlichen Himmelkörper sieht. Erstmals erreicht wird dieser Status von Son-Goku, dieser sah jedoch auf die Erde und hielt diese für den Mond, trotzdem verwandelte er sich in den goldenen Weraffen. Die Kräfte und Fähigkeiten dieser Transformation sind enorm, sie übersteigen die des Weraffen in allen Gebieten. Zudem ist diese Form eine zwingende Vorstufe des vierfachen Super-Saiyajin, da sich sowohl Son-Goku als auch Vegeta erst diese Form transformieren haben müssen, ehe sie zum vierfachen Super-Saiyajin wurden.

Auftritt in Videospielen

Der Weraffe erscheint als spielbare Transformation oder spielbarer Charakter in den folgenden Videospielen:

Videospiel japanische Veröffentlichung deutsche Veröffentlichung
Dragon Ball Z: Ultimate Battle 22 28. Juli 1995 (JP) 31. Oktober (EU)
Dragon Ball GT: Transformation nicht erschienen (JP) nicht erschienen (EU)
nur als US-Version am 9. August 2005 erschienen
Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 6. Oktober 2005 (JP) 12. Oktober 2005 (EU)
Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 2 2. Oktober 2006 (JP) 3. November 2006 (EU)
Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 3 4. Oktober 2007 (JP) 13. November 2007 (EU)

In in Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 2 werden "Radditz (Wehraffe)", "Vegeta (Wehraffe)", "Nappa (Wehraffe)", "Turles (Wehraffe)", "Baby (Wehraffe)", "Kid Goku (Wehraffe)" und "Bardock (Wehraffe)" als spielbare Charaktere zur Verfügung gestellt. In Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 3 hingegen gibt es "König-Vegeta (Wehraffe), "Radditz (Wehraffe)", "Vegeta (Wehraffe)", "Nappa (Wehraffe)", "Turles (Wehraffe)", "Baby (Wehraffe)", "Fasha (Wehraffe)" und "Bardock (Wehraffe)" als spielbare Charaktere.

Trivia

  • Der Weraffen-Status verlor nach der Saiyajin-Saga immer mehr an Bedeutung, da die Protagonisten den Super-Saiyajin-Modus erreichten, wodurch sich die Kampfkraft nicht, wie beim Weraffen, um das zehnfache steigerte, sondern um das fünfzigfache. Die geringe Schnelligkeit und Flexibilität dieser Stufe scheint ein weiterer Grund zu sein, warum man den Normalzustand bevorzugte.
  • Allem Anschein nach nutzte der Naruto-Mangaka Masashi Kishimoto, die Attacken der Weraffen z.B. den Mundstrahl als Vorlage für die Bijudama, eine Fähigkeit der bekannten, mächtigen Bijū-Wesen in der Naruto-Welt.

Referenzen

  1. Dragon Ball (Manga) - Die Suche nach Grossvater (Band 5) - Kapitel 50 ~ Son-Goku mutiert durch die "Hand des Grauens"-Technik von Muten-Roshi zum Weraffen, S.33 - Carlsen Comics
  2. Dragon Ball Daizenshū 2: Story Guide (1995), S.49
  3. Dragon Ball Daizenshuu 4: World Guide (1995), S.43
  4. Dragon Ball Chōzenshū 4: Super Encyclopedia (2013), 138-139
  5. Dragon Ball (Manga) - Der Meister des Kamehame-Ha (Band 2) - Kapitel 21 ~ Son-Goku ist zum Monsteraffen mutiert, S.145 - Carlsen Comics
  6. Dragon Ball (Manga) - Die Suche nach Grossvater (Band 5) - Kapitel 52 ~ Jackie Chun hat Son-Goku, der sich in einen Riesenaffen verwandelt hatte, mit einem enormen Kamehame-Ha ausradiert, S.48 - Carlsen Comics
  7. Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 1, 2 & 3 (Deutsch)
  8. 8,0 8,1 Dragon Ball (Manga) - Vegetas Niederlage (Band 20) - Kapitel 233 ~ Vegeta verrät Son-Goku, dass seine Kampfkraft als Weraffe zehnmal größer ist als zuvor, S.69
  9. Dragon Ball Daizenshuu 7: Dragon Ball Large Encyclopedia (1996) - Die Kampfkraft für Ōzaru Goku beruht auf die Tatsache, dass ein Saiyajin im Ōzaru Zustand eine zehnmal höhere Kampfkraft besitzt, als seine übliche Grundform. Diese Tatsache, wurde auch von Vegeta im Manga angesprochen, S.82
  10. Vegeta erklärt Goku, dass die Verwandlung in einen Weraffen (Ōzaru) einen Saiyajin zehnmal stärker macht. Vegetas Kampfkraft betrug 18.000 als er auf die Erde kam. So hätte er logischerweise eine Kampfkraft von 180.000, oder zumindest unter normalen Umständen eine annähernd hohe Kampfkraft. Seitdem Piccolo jedoch den Erdmond zerstört hat, kann Vegeta nicht mehr auf natürliche Weise ein Weraffe werden und wird deshalb gezwungen, einen künstlichen Vollmond zu erschaffen, indem er einen Power Ball mit dem Sauerstoff des Planeten mischt. Dadurch wird seine Stärke sichtlich verringert, so dass wahrscheinlich seine Kampfkraft zu diesem Zeitpunkt nicht die vollen 180.000 hatte. Goku bemerkt jedoch, dass selbst ein Kaio-Ken x5 auf Ozaru Vegeta nicht funktionieren würde, da seine Kampfkraft mindestens 40.000 betragen müsste.
  11. Dragon Ball Z – Movie 3: Die Entscheidungsschlacht - Son-Gohans Kampfkraft (Normalzustand) beträgt laut Tales Scouter 10.000. Demnach müsste Son-Gohans Kampfkraft als Weraffe 100.000 betragen, da eine Weraffen-Transformation die Kampfkraft des Anwenders verzehnfacht.
  12. 12,0 12,1 Dragon Ball (Manga) - Vegetas Niederlage (Band 20) - Kapitel 232 ~ Vegeta erzeugt im Kampf gegen Son-Goku einen Power Ball, S.59
  13. Dragon Ball GT: Perfect File 1 (1997) ~ World Guide Teil 2 - Gründliche Analye: Die Weltraumgeschichte von Saiya und Tsufuru, S.78