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Ki

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Son-Goku konzentriert Ki zwischen seinen Händen

Ki (気), auch bekannt als Energie, wird von Charakteren des Dragonball Universums für verschiedene Fähigkeiten und Attacken verwendet.

Allgemeines

Herkunft

Son-Gohan konzentriert Ki zwischen seinen Händen

Ki ist auch als verborgene Energie oder Kampfkraft bekannt. Beim Begriff Ki handelt es sich um die japanische Aussprache des chinesischen Wortes Chi (氣), dessen direkte Übersetzung wiederum Lebenskraft bedeutet.
Das Ki ist eine spürbare Energie im Inneren eines jeden Lebewesens. Bringt man diese Energie aus dem Körper heraus, ist derjenige dazu in der Lage, es außerhalb des Körpers zu verwenden. Ki kann für viele verschiedene Techniken verwendet werden. Dazu ist es notwendig, das eigene Ki ständig zu erweitern, um stärker zu werden, da nur so die physischen Grenzen des eigenen Körpers überwunden werden können.[1] Wenn Kämpfer ihr Ki konzentrieren, erlangen sie mehr Stärke, Geschwindigkeit sowie Ausdauer und können ihre Angriffe damit stärken. Für gewöhnlich ist es schwerer, viel Ki zu kontrollieren, weshalb die Fähigkeit, das Ki kontrollieren zu können, äußerst wichtig ist.[1]
Akira Toriyama zufolge besteht das Ki aus drei verschiedenen Komponenten: Genki (元気; Energie), Yūki (勇気; Mut) und Shōki (正気; Geist). Ki kann sowohl positiv als auch negativ sein.

Name

In der deutschen und englischen Version des Anime wird der Begriff Ki eher selten benutzt. Für gewöhnlich wird Ki einfach Energie oder auch Fluidum genannt. Son-Gohan verwendete diesen Begriff, als er Videl das Fliegen beibrachte.
In den Videospielen wird der Begriff Ki hingegen häufiger verwendet. Im NES-Spiel Dragonball 3: Gokuden wird Ki schlichtweg W genannt.

Farbe

Ki erscheint in einer Vielfalt von Farben. Die häufigste Farbe in der Serie ist weiß, andere Farben für Ki sind gelb, rot, lila, orange, blau, grün, pink und schwarz. Die Farben hängen von der Rasse, der verwendeten Technik und/oder von der Reinheit des Herzens ab. Das Ki kann auch in Form von elektrischen oder Licht-Funken erscheinen.

Geschichte

Der Begriff Ki wurde das erste Mal von Mutaito in einer Filler-Dragonball-Episode verwendet, in der Son-Goku eine Reise in die Vergangenheit macht und etwas über Ki lernt.[2]
Die erste Verwendung des Ki's ist zu sehen, als Muten-Roshi ein Kamehame-Ha auf den Bratpfannenberg abfeuert, um diesen zu löschen. Dies macht er, indem er Ki-Energie in seinen Händen bündelt, um diese anschließend in einem explosiven, sichtbaren Strahl auszustoßen.[3][4]

Verwendung

Son-Gokus Kame-Hame-Ha

Ki-Angriffe

Ki-Angriffe oder auch Ki-Explosionen (気砲, Kikō) sind ausgestoßene, geformte Dosierungen von Ki, welche regelmäßig während eines Kampfes verwendet werden. Abhängig von ihrer Verwendung können diese Ki-Angriffe zerstörerisch sein. Abhängig von Kraft und Fähigkeit des Kämpfers können radikale Vernichtungen von Bergen, Städten, Kontinenten, Planeten, Solar Systemen bis zu Galaxien herbeigeführt werden.
Der wohl bekannteste Ki-Angriff der Serie ist das Kame-Hame-Ha, ein Energie-Strahl, der häufig von Son-Goku verwendet wird.

Die Macht des Angriffes ist in der Regel davon abhängig, wie viel Energie in den Angriff geladen wird und davon, wie stark der ausführende Charakter ist. Ki-Angriffe müssen eine Art Substanz oder Masse besitzen, da es zum Teil möglich ist, diese mit anderen Ki-Angriffen oder Schlägen zu blocken.

Aura

Goku mit rötlicher Kaioken-Aura

Auren aus Ki strömen aus dem Charakter, wenn dieser sein Ki im Körper konzentriert. Kämpfer (Cyborgs ausgeschlossen) haben ein Limit, wie viel Ki deren Körper standhalten kann, allerdings kann die Kapazität des Körpers durch mentales und physisches Training vergrößert werden. Einige Techniken, wie beispielsweise die Kaio-Ken, rufen eine vorübergehende, radikale Vergrößerung der Ki-Konzentration im Körper hervor, wodurch der Benutzer fähig ist, mit einer Kraft zu kämpfen, welche seine normalen Kräfte bei Weitem übertreffen. Zudem können Auren solide Masse verdrängen. Dies ist oft zu sehen, wenn Krater im Boden entstehen, sobald ein Kämpfer seine Aura vergrößert.
Im Anime werden Auren gelegentlich für komödiale Effekte verwendet.
Beispiel: Während der Garlic Jr. Saga produziert Son-Gokus Frau Chi-Chi eine rötliche Aura (vergleichbar mit der Kaioken-Aura), während sie von Maron verärgert ist. Auch, wenn diese Aura aussieht wie die der Kaioken, hat diese nichts mit einer Konzentration des Ki zu tun, sondern dient lediglich einer komödialen Untermalung Chi-Chis Verärgerung.

Fliegen

Radditz fliegt

siehe Hauptartikel: Fliegen

Fliegen (jap. 舞空術, Bukūjutsu) - auch Schweben oder engl. "Sky-Dancing" genannt - ist in Dragonball eine Fähigkeit, mit der es einem Kämpfer möglich ist, durch gezielte Konzentration seines Ki die Schwerkraft zu überwinden, sodass sein Körper in der Luft schweben und sich sogar darin fortbewegen kann.
Um die Fähigkeit zu nutzen, muss ein Krieger in der Lage sein, das Ki in seinem Körper zu steuern. Dies ist erst ab einer gewissen physischen Stärke und anschließendem mentalem Training möglich. Es gibt keine bestimmte Grenze, ab welcher Kampfkraft ein Krieger dazu in der Lage ist, zu fliegen. So lernt Son-Goku die Fähigkeit des Fliegens erst bei einer Kampfkraft von ca. 300 in der Piccolo-Saga, während Videl bei einer Kampfkraft von 8 zu Beginn der Boo-Saga das Fliegen von Son-Gohan beigebracht bekommt.

Ki-Benutzer

Saiyajin

siehe Hauptartikel: Saiyajin

Saiyajin und ihre Hybriden scheinen von Natur aus geschickt mit dem Ki umgehen zu können. Sie haben meist keine Schwierigkeiten, ihre Energie zu verwenden und besitzen sogar Transformationen (Weraffe, Super-Saiyajin), die es erlauben, das Ki zu vervielfachen. Außerdem steigern die Saiyajin ihr Ki und damit verbunden ihre Kampfkraft, wenn sie einen Kampf schwer verletzt überleben.

Im Gegensatz zu den Namekianern scheinen die Saiyajin nicht die Fähigkeit zu besitzen, andere Auren zu spüren. Diese Fähigkeit können sie nur durch Training erlangen.

Namekianer

siehe Hauptartikel: Namekianer

Namekianer sind zwar generell schwächer als Saiyajins; ihre Fähigkeit, das Ki zu kontrollieren, ist jedoch fortgeschrittener als die der Saiyajins.

Namekianer verwenden das Ki in mystischen Belangen sowie im Kampf. Sie sind von Natur aus dazu fähig, andere Auren zu spüren. Auch können sie spüren, ob es sich beim Gegenüber um eine böse oder um eine gute Aura handelt.

Erdlinge

Videl versucht, Ki zu konzentrieren

siehe Hauptartikel: Erdlinge

Es ist äußerst ungewöhnlich, dass Menschen Ki kontrollieren. Dennoch ist es einigen Menschen gelungen, volle Kontrolle über ihr Ki zu erlangen. Zu diesen Menschen zählen beispielsweise Yamchu, Tenshinhan, Krillin, Chao-Zu und Muten Roshi. Ein Mensch, der die Kontrolle des Ki nicht vollkommen beherrscht, ist Videl. Sie kann lediglich fliegen; für den Kampf ist ihre Ki-Kontrlle jedoch zu gering. Weitere Menschen sind Spoppowitch, Yamuh und Olibu, wobei Spoppowitch und Yamu allerdings unter dem Majin-Zauber stehen und Olibu die Ki-Kontrlle im Jenseits erlernt haben könnte. Auch Menschen können die Auren anderer spüren, müssen sich dies jedoch antrainieren.

Durch das übernatürliche Aussehen der Ki-Techniken und Mr. Satans Aussagen, dass diese Techniken Zaubertricks seien, verbleiben die meisten Erdlinge in dem Glauben, dass es so etwas wie Ki nicht gebe.

Cyborgs

siehe Hauptartikel: Cyborgs

Cyborgs haben in der Regel eine unnatürliche Quelle des Ki, sodass ihre Ki-Kapazität unbegrenzt ist. In den meisten Fällen ist es unmöglich, eine Aura wahrzunehmen, da es sich um künstliches Ki handelt. Cyborgs sind allerdings auch nicht dazu in der Lage, andere Auren auf mentaler Ebene wahrzunehmen.

Einige Cyborgs können Ki von anderen Lebensformen absorbieren.

Cyborgs wie C-17 und C-18 sind Menschen, die zu Cyborgs umgebaut sind, sodass ihre Körper beinahe unbegrenzt Ki besitzen.

Shin-jin

Der Kaioshin des Ostens greift Boo an

siehe Hauptartikel: Shin-jin

Das Ki eines Shin-jin ist hauptsächlich unsichtbar.

Zwei Shin-jin verwenden bisher unsichtbare Energiewellen: Meister Kaio, der eine unsichtbare Ki-Welle abfeuert, um seinen Schülern beim Training zu helfen und der Kaioshin des Ostens, der seine Hand vorstreckte und einen Windstoß verursacht.

Götter

Die seltene Form des göttlichen Ki wird im Film Dragonball Z: Kampf der Götter eingeführt.

Der Gott der Zerstörung Beerus, sein Lehrmeister und Diener Whis, sowie Super-Saiyajin Götter sind dazu in der Lage, diese Form des Ki zu nutzen. Diejenigen, die kein göttliches Ki verwenden können, können die Auren des göttlichen Ki auch nicht spüren.

Andere

Andere Rassen, Kreaturen und Dämonen sind ebenfalls fähig, Ki zu nutzen.

Referenzen

  1. 1,0 1,1 Chōzenshū 1, 2013
  2. Dragonball Episode 129, "Meister Mutaito"
  3. Dragonball Kapitel 014, "Die Kunst des Kamehame-Ha"
  4. Dragonball Episode 008, "Das Rendezvous"